RAMÉE KATALOG NÄCHSTE VERÖFFENTLICHUNGEN PRESSE LINKS KONTAKT

Amour, viens animer ma voix ! Amour, viens animer ma voix !

Während der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts versuchten sich etliche französische Komponisten an der Komposition von Kantaten und schufen so ein überwältigendes Repertoire von etwa 800 Werken in diesem speziellen Genre. Trotz vieler hervorragender und einiger geradezu meisterhaft zu nennender Stücke hat dieses Genre bisher leider weder Musikwissenschaftler noch Musiker besonders angesprochen. Moderne Druckausgaben und umfassende Tonaufnahmen sind rar, was zur Folge hat, dass der größte Teil dieses Repertoires bis heute dem Publikum völlig unbekannt ist. Man könnte Nicolas Bernier mit seinen vierzig veröffentlichten Kantaten den produktivsten Komponisten nennen und Jean-Philippe Rameau – zumindest aus heutiger Sicht – den berühmtesten, die besten französischen Kantatenkomponisten sind jedoch ohne Zweifel diejenigen dieser Aufnahme.



Hugo Oliveira   HUGO OLIVEIRA studierte sowohl an der Lissaboner Escola Superior de Música bei Helena Pina Manique und Luís Madureira als auch am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Jill Feldman, Barbara Pearson und Michael Chance, unterstützt durch ein Stipendium der Stiftung Calouste Gulbenkian. 2009 gewann er den Ersten Preis im III. Wettbewerb der Portugiesischen Rotary Stiftung und war Finalist im Wettbewerb der London Bach Society. Spezialisiert auf Alte Musik, umfasst sein Repertoire auch etliche spätere Werke des 19. und 20. Jahrhunderts, einschließlich Erstaufführungen zeitgenössischer Kompositionen. Hugo Oliviera ist in einigen der wichtigsten Opernhäuser und Konzerthallen Europas aufgetreten, so z.B. in London, Paris, Amsterdam, Madrid und Barcelona. Er arbeitete mit vielen führenden Ensembles der Alten Musik, wie Le Concert des Nations, dem Hilliard Ensemble, Il Fondamento, L'Arpeggiata, dem Ricercar Consort, Les Inventions, Divino Sospiro und The Wallfisch Band, und gab Konzerte mit namhaften Klangkörpern wie dem London Symphony Orchestra, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Radio Filharmonisch Orkest der Niederlande, dem Gulbenkian Symphonie Orchester, dem Schönberg Ensemble, der Amsterdam Sinfonietta, der Ebony Band und dem Remix Ensemble.


Ludovice Ensemble  Das LUDOVICE ENSEMBLE ist ein portugiesisches Ensemble aus Lissabon, das sich der Erforschung und der historischen Aufführungspraxis barocker Kammermusik auf originalen Instrumenten verschrieben hat. Seit seiner Gründung 2004 durch Fernando Miguel Jalôto und Joana Amorim ist es zu einer festen Größe in der Alte- Musik-Szene Portugals geworden. Es ist bekannt für die hohe Qualität seiner Aufführungen, die Kohärenz seiner künstlerischen Projekte sowie seine innovativen Programme und Angebote, welche Kreativität, leidenschaftliche Herangehensweise an das Repertoire und historisch begründete Interpretation in sich vereinen. Seine Aufführungen sind durchdrungen von einem mediterranen Gespür für Dramatik und erwecken das barocke Erbe mit der ihm eigenen rhetorischen Kraft zum Leben. Das Repertoire setzt sich vornehmlich aus deutschen und französischen Werken des 17. und 18. Jahrhunderts zusammen, aber auch Werke aus dem italienischen, portugiesischen und englischen Barock kommen zur Aufführung. Das Ensemble vereint einige der besten portugiesischen Künstler für Alte Musik, die eng mit hervorragenden ausländischen Musikern, aber auch Tänzern, Schauspielern und Mimen zusammenarbeiten. Live-Aufnahmen des Ludovice Ensemble wurden vom Portugiesischen Radio Antena 2 und vom Deutschlandfunk gesendet, und auch über die Europäische Rundfunkstation waren Konzertmitschnitte des Ensembles zu hören.

Joana Amorim, flûte traversière
Bojan Cicic, dessus de violon
Thibaud Robinne, trompette
Nicholas Milne, basse de viole
Miguel Henry, théorbe et guitare
Fernando Miguel Jaloto, clavecin et direction


Miguel Jaloto  FERNANDO MIGUEL JALOTO studierte bei Jacques Ogg am Königlichen Konservatorium in Den Haag (Niederlande) und schloss mit dem Master of Music ab. Er besuchte außerdem Meisterklassen bei Gustav Leonhardt, Olivier Baumont, Ilton Wjuniski und Ketil Haugsand und studierte Barockorgel und Clavichord. Mit einer Arbeit über portugiesische barocke Kammermusik erhielt er einen weiteren Master of Music an der Universität Aveiro (Portugal). Miguel Jalôto spielt Basso continuo (Cembalo, Orgel und Fortepiano) im Lissaboner Barockorchester Divino Sospiro (unter Enrico Onofri) und ist Gast-Cembalist im Orquestra Barroca Casa da Música in Oporto (unter Laurence Cummings). Als Solist und als Continuo-Spieler gab er Konzerte in Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Österreich, Polen, Bulgarien und Japan. Fernando Miguel Jalôto war 2004 Mitbegründer des Ludovice Ensemble, das sich der Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet. Zur Zeit unterrichtet er Historische Aufführungspraxis an der Universität Évora (Portugal).


Louis-Antoine Dornel 1. Prelude
Ve Concert 2. Fugue. Gay
  3. 1ére & 2éme Gavotte  
  4. Gigue  
     
André Campra 5. Symphonie. Gracieusement  
Le Jaloux 6. [Récitatif] Taisez vous, taisez vous
  7. Air Est ce la le prix, que devoit attendre
  8. Récitatif O soupirs : O transports entre nous confondus !
  9. Air Goutons, goutons la Vengeance
  10. Récitatif Non, vengés moi grands Dieux !  
  11. Air Triste depit, foible secours
  12. Récitatif Pour bannir de mon coeur son importune image  
  13. [Air] Someil, vien, soulage les maux que je sens
  14. [Récitatif] Ou suis-je ! O reveil effroyable !  
     
Louis-Antoine Dornel 15. Prelude
VIe Concert 16. Allemande. Gay  
  17. Reflexion. Lentement  
  18. 1ere & 2eme Gavotte  
  19. Sarabande en Rondeau  
  20. Gigue  
     
Louis-Nicolas Clérambault 21. Récitatif Pigmalion paya cher l'avantage
Pigmalion 22. Air Amour, quelle cruelle flâme
  23. Récitatif Je ne puis jamais être aimé  
  24. Air Reine de l'amoureux empire
  25. Récitatif Pigmalion obtient par sa plainte touchante  
  26. Air Vous, qu'une maitresse insensible
     
Louis-Antoine Dornel 27. Vivement
IIe Concert 28. Lentement  
  29. Vivement. Fugue Gaye  
     
Philippe Courbois 30. [Récitatif] O Ciel ! disoit Orphée
Orphée 31. Lentement Je voy déja le terrible rivage  
  32. [Air] Dieu redouté qui régnés sur les ombres
  33. Récitatif A Ces accords mélodieux  
  34. Air Peut on refuser la victoire
  35. Récitatif Déja loin des forêts du paisible Elisée  
  36. Air Ah ! doit on d'un feu trop tendre