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Johann ROSENMÜLLER, Vox dilecti mei Johann Rosenmüller, Vox dilecti mei

Johann Rosenmüller ist im heutigen Musikleben längst kein Unbekannter mehr. Seit etwa zwanzig Jahren haben seine klangschönen und eleganten Werke viele Freunde gewonnen, sind in Konzerten erklungen und auf CD eingespielt worden. Dennoch zählt der Komponist nach wie vor zu den rätselhaftesten Figuren der barocken Musikgeschichte – ein Meister ersten Ranges ohne Biographie. So groß die Wirkung seines Schaffens – speziell im deutschen Sprachraum – gewesen ist, so unauffindbar verwischt sind die Spuren seines Daseins. Die vorliegende CD enthält größtenteils Werke aus der insgesamt 25 Jahre umspannenden venezianischen Periode Rosenmüllers. In dieser Zeit entwickelte er in seinen zahlreichen Vokal- und Instrumentalwerken einen gleichermaßen vielseitigen wie unverwechselbaren Stil, dessen Eigenschaften in den hier eingespielten Stücken exemplarisch zum Ausdruck kommen.
Alex Potter und das Ensemble Chelycus präsentieren uns mit dieser teilweisen Weltersteinspielung eine reiche und inspirierte Interpretation dieser Meisterwerke.



Chelycus   CHELYCUS widmet sich der Musik des 16., 17. und 18. Jahrhunderts. Auf der Grundlage sorgfältig edierter Notentexte entfaltet sich das vokale Spiel der Gruppe. Historisches Instrumentarium - darunter originale alte Orgeln, Barockvioline, Dulzian, Barockposaune und Laute - dient den Musikern als Ausdrucksmittel, mit dem sie aus dem Jetzt eine Verbindung zur Vergangenheit herstellen. Kontrapunktisch, wie die Themen ihrer Musik, stehen auch die Künstler des Ensemble Chelycus zueinander. 1999 gegründet und international besetzt, entführt Chelycus seine Zuhörer in eine Welt bisher wenig entdeckter Musik, die erstaunt, bewegt und unmittelbar anspricht. Als Gast bei renommierten Festivals (Trigonale, Rencontres Musicales de la Vallée, Rencontres Musicales de Vézelay, Baselbieter Konzerte) genießt Chelycus einen internationalen Ruf.

Veronika Skuplik, Bjarte Eike, Violinen
Klaus Bona, Cosimo Stawiarski, Violas
Matthias Müller, Violone
Robert Schlegl, Adam Bregman, Wim Becu, Posaunen
Adrian Rovatkay, Dulzian
Andreas Arend, Laute
Michael Fuerst, Orgel und Cembalino


Nicole van Bruggen   Die musikalische Laufbahn ALEX POTTERs begann bereits als Chorknabe an der Southwark Cathedral in London. Er war Choral Scholar am New College der Universität Oxford und absolvierte zeitgleich ein Studium der Musikwissenschaften. Daraufhin ergänzte er seine Ausbildung im Bereich Alter Musik bei Gerd Türk an der Schola Cantorum Basiliensis und rundete sein Studium mit Meisterkursen bei Evelyn Tubb ab.
Seit dem Abschluss seines Studiums spezialisiert er sich auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und arbeitet mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Frieder Bernius, Peter Neumann, Thomas Hengelbrock und Roland Wilson.
Bemerkenswerte Engagements letzter Zeit waren Bachs Matthäus-Passion mit der Niederländischen Bachvereinigung (Lars-Ulrik Mortensen), Händels Theodora bei den Tagen alter Musik in Herne mit Chorus Musicus Köln (Christoph Spering), Händels Alexanderfest beim Theater Basel und ein Solo-Rezital mit Werken von Purcell beim Stimmen Festival in Guebwiller (Elsass).
Er ist unter anderem als Solist in Schütz' Schwanengesang mit dem Collegium Vocale Gent (Philippe Herreweghe) auf einer CD-Aufnahme zu hören, in Händels Joshua mit dem Kölner Kammerchor (Peter Neumann), und in einer Aufnahme Bach’s Missae Brevae mit Orlando Fribourg und La Cetra (Laurent Gendre).


1. O Salvator dilectissime
 
2. Sonata XII
   
3. Christum ducem qui per crucem
   
4. In te Domine speravi
   
5. Sonata III
   
6. O dives omnium bonarum
   
7. Vox dilecti mei
   
8. Sonate a doi Violini
   
9. O anima mea suspira ardenter