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Giovanni BONONCINI, Barbara ninfa ingrata Giovanni Bononcini, Barbara ninfa ingrata

Einer der produktivsten unter den zahlreichen Zeitgenossen Scarlattis, die sich der Solokantate gewidmet haben, ist der vielgereiste, einflussreiche Giovanni Bononcini, der uns 283 Beispiele dieses Genres hinterlassen hat. Bononcinis Kantaten waren im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts maßgeblich für dieses Genre. In seinen Werken vereint sich eine sichere Beherrschung der Technik mit einer wahren Begabung für das Erfinden von Melodien. Das Markenzeichen der Bühnenwerke Bononcinis waren seit je seine klagenden Melodien. Man ist sich darüber einig, dass Bononcinis Genialität vor allem im Ausdruck zärtlicher und pathetischer Gefühle zum Tragen kommt. Seine ausdrucksstarken und sanften Melodien sind in einem ihm ganz eigenen Stil komponiert. Wie Charles Burney uns versichert, galten Bononcinis Rezitative gemeinhin als die besten seiner Zeit und geben das Wesen der italienischen Sprache in vollendeter Form wieder.



Das Ensemble L'YRIADE ist auf der Suche nach einem neuen Repertoire, weitab von den Großproduktionen barocker Opern, hin zu Werken mit kleinerer Besetzung und von intimerer Natur, in denen das Zusammenspiel zwischen Text und Musik die Verbindung zwischen Interpret und Publikum wachsen lässt. Die Rhetorik soll der Musik und dem Ausdruck dienen, auf dass die Stimme Instrument und das Instrument Stimme werde. Die Mitglieder des Ensembles kommen aus den verschiedensten Richtungen und bringen den Reichtum ihrer Persönlichkeiten und ihre Neugier ein. Sie erträumen eine neue Art des Hörens, das die ästhetische Bedeutung des Klangs und der Sprache im musikalischen Ausdruck ergründet. Vor allem möchte L'Yriade mit dem Publikum Augenblicke der Anmut erleben, in denen Musizieren und Zuhören miteinander verschmelzen und die Stille diese Vereinigung verewigt.

Léonor de Recondo, Birgit Goris, Violinen
Elisa Joglar, Violoncello
Isabelle Sauveur, Cembalo
André Henrich, Theorbe


Nicole van Bruggen   Nach seinem Studium an der Universität und dem Konservatoriums in Lille debütierte CYRIL AUVITY im Jahre 2000 unter der Leitung von William Christie auf dem Festival von Aix-en-Provence in Monterverdis Il Ritorno d'Ulisse in patria in der Rolle des Telemach. Er spezialisierte sich auf Alte Musik und arbeitete mit namhaften Dirigenten der Alten Musik wie Christopher Hogwood, Marc Minkowski, Gabriel Garrido und Antonio Florio zusammen. So war er beispielsweise mit Christophe Rousset in Persée von Lully sowie The Fairy Queen von Purcell zu hören, oder mit Emmanuelle Haïm in Actéon von Charpentier (in der Titelrolle). Seine Zusammenarbeit mit William Christie und Les Arts Florissants setzte er in David et Jonathas von Charpentier, Atys von Lully und Monteverdis Trilogie an der Oper von Madrid fort. In Montpellier war er in der Titelrolle von Rameaus Pygmalion mit Hervé Niquet sowie in Callirhoé von Destouches zu erleben. Des weiteren arbeitete er mit Ottavio Dantone, Jordi Savall und Emmanuel Krivine. Mit dem Ensemble L'Yriade führte Cyril Auvity an der Oper von Montpellier Purcells Dido and Aeneas in einer Inszenierung von Jean-Paul Scarpitta auf. Mit letzterem debütierte er auch in der Rolle des Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni und sang den Tamino in der Zauberflöte. Außerdem wirkte er an der Aufführung von drei Lully-Opern mit: Thésée, Amadis (Titelrolle) und Bellérophon (Titelrolle). Cyril Auvity nahm für verschiedene CD-Labels auf, wie Erato, Naïve, EMI/Virgin und Zig-Zag Territoires. Für letzteres spielte er Orphée, eine erste CD mit dem Ensemble L'Yriade, ein.


Sinfonia nona op. 4   Sinfonia duodecima op. 4
1. Adagio 14. Grave
2. Allegro 15. Allegro
3. Grave   16. Largo — [-]  
4. Vivace   17. Grave — Presto  
    18. Grave — Vivace  

Quando parli

  19. Grave  
5. Aria: Quando parli 20. Allegro  
6. Recitativo: Ma la mia morte      
7. Aria: Son contento di provare Alle sue pene intorno  
8. Recitativo — Arioso: E dolce il mio martire 21. Recitativo — Arioso: Alle sue pene intorno
    22. Aria: Chi mi dà qualche saetta

Barbara ninfa ingrata

  23. Recitativo: Sì, sì contro Cupido
9. Preludio 24. Aria: Chi la piglia con amore
10. Recitativo: Barbara ninfa ingrata    
11. Aria: Era meglio lasciarmi morire Ecco Dorinda il giorno  
12. Recitativo: Veglio senza riposo   25. Preludio
13. Aria: Se tanti miei dolori 26. Recitativo: Ecco Dorinda il giorno
    27. Aria: Lungi da te ben mio
    28. Recitativo: Sì sì vago mio bene  
    29. Aria: Navicella che lunge dal porto
    30. Recitativo — Arioso: Mà quale entro il mio seno  
    31. Aria: S'io non t'amassi tanto