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Johann Sebastian BACH, Toccatas Johann Sebastian Bach, Toccatas

Innerhalb der freien Orgelwerke Johann Sebastian Bachs sind drei verschiedene Haupttypen zu unterscheiden, die sich allerdings nicht streng terminologisch von einander abgrenzen lassen: Präludium, Toccata und Fantasia. Alle drei Gattungen galten Bach in erster Linie als musikalische Satztypen, die es erlaubten, sich im Bereich der Spieltechnik sowohl am Cembalo als auch an der Orgel an die Grenzen des Instrumentes heranzutasten, ohne dabei einem einschränkenden Formschema unterworfen zu sein.



Léon Berben  LÉON BERBEN darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe der jüngeren Generation der »Alten Musik«-Szene aus. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1770, wobei sein Hauptinteresse der deutschen Musik, den Virginalisten und Jan Pieterszoon Sweelinck gilt. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Intensives Quellenstudium und stete Forschungsarbeit verleihen der Interpretationskunst von Léon Berben einen besonderen Rang. Seine Solo-CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali wurden von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Diapason d’Or, dem »Choc« von Le Monde de la Musique und dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag bei Rienk Jiskoot, Gustav Leonhardt, Ton Koopman und Tini Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab. Seit 2000 war Léon Berben als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs für Deutsche Grammophon/Archiv Produktion ein. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte.

www.leonberben.org


CD 1 — pedaliter
CD 2 — manualiter
       
Toccata and Fugue in D minor (BWV 565) 1. Toccata in G minor (BWV 915)
1. Toccata and Fugue    
    2. Toccata in C minor (BWV 911)
Prelude and Fugue in D major (BWV 532)    
2. Prelude 3. Toccata in D minor (BWV 913)
3. Fugue    
    4. Toccata in D major (BWV 912)
Toccata and Fugue in D minor (BWV 538)    
4. Toccata 5. Toccata in F-sharp minor (BWV 910)
5. Fugue    
    Toccata in G major (BWV 916)  
Toccata and Fugue in F major (BWV 540 1a/2) 6. [–] 2:29
6. Toccata 7. Adagio
7. Fugue 8. Allegro e presto
       
Toccata, Adagio and Fugue in C major (BWV 564) 9. Adagio from Toccata in G major
8. Toccata (BWV 916)  
9. Adagio    
10. Fugue 10. Toccata in E minor (BWV 914)
   
 
Prelude and Fugue in E major (BWV 566) 11. Toccata in A major
11. Prelude (BWV Anh. III 178)  
12. Fugue    
13. [Interlude]    
14. [Fugue]